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Wir waren auch schon Bundesrat

Wir waren auch schon Bundesrat

«Waisch no früahner ...?», als die Region Südostschweiz im Bundesrat vertreten war? Ein Rückblick.

21.09.17 - 16:16 Uhr
Aus dem Leben
Die Region Südostschweiz hat ein halbes Dutzend Bundesräte hervorgebracht.
ADMIN.CH / SO

Die Region Südostschweiz hat ein halbes Dutzend BundesrätInnen hervorgebracht. Wir nehmen Euch mit auf eine Zeitreise, die uns bis ins Jahr 1875 führt und zeigen Euch, welche Persönlichkeiten als Magistraten die Fahnen für uns hochhielten.

1875 – Den Anfang macht Glarus...

Joachim Heer

... und zwar mit Joachim Heer von der FDP. Er übernimmt die Nachfolge von Bundesrat Melchior Joser Martin Knüsel (Ja, der hatte so viele Namen).

Geboren am 25. September 1825
Heimatort: Glarus
Kanton: Glarus
Wahl zum Bundesrat: 10. Dezember 1875
Zurückgetreten: 31. Dezember 1878

Gestorben am 1. März 1879

1878 – Chur kommt im Bundeshaus an

Simeon Bavier
ADMIN.CH

Simeon Bavier, ebenfalls FDP-ler zieht drei Jahre später nach und übernimmt den Platz von Joachim Heer.

Geboren am 16. September 1825
Heimatort: Chur
Kanton: Graubünden
Wahl zum Bundesrat: 10. Dezember 1878
Zurückgetreten: 5. Januar 1883

Gestorben am 27. Januar.1896

1913 – Trin sorgt für den freisinnigen Hattrick

 

Felix-Louis Calonder

Felix-Louis Calonder, ebenfalls FDP, wird als zweiter Bündner Bundesrat und übernimmt den Sitz von Bundesrat Louis Perrier.

Geboren am 7. Dezember 1863
Heimatort: Trin
Kanton: Graubünden
Wahl zum Bundesrat: 12. Juni 1913
Zurückgetreten: 12. Februar 1920

Gestorben am 14. Juni 1952

1971 – Der Christdemokrat aus Valens

Kurt Furgler

Kurt Furgler wird als Nachfolger von Bundesrat Ludwig von Moos gewählt und sorgt dafür, dass sich die Christdemokraten über einen Magistraten freuen darf.

Geboren am 24. Juni 1924
Heimatort: Valens, Pfäfers
Kanton: St. Gallen
Wahl zum Bundesrat: 8. Dezember 1971
Zurückgetreten: 31. Dezember 1986

Gestorben am 14. Juni 2008

1979 – Graubünden zum Dritten

Leon Schlumpf

Leon Schlumpf aus Felsberg - Vater der späteren Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf - wird Ende der Siebzigerjahre als Nachfolger von Bundesrat Rudolf Gnägi gewählt und vertritt die SVP (und den Kanton Graubünden) während zwei Legislaturperioden im Amt.

Geboren am 3. Februar 1925
Heimatort: Mönchaltorf und Felsberg
Kanton: Graubünden
Wahl zum Bundesrat: 5. Dezember 1979
Zurückgetreten: 31. Dezember 1987

Gestorben am 7. Juli 2012

2007 – Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Eveline Widmer-Schlumpf

Im Jahr 2007 kommt es im Bundeshaus zum Eklat, als Leon Schlumpfs Tochter Eveline Widmer-Schlumpf (zu dieser Zeit SVP) als Nachfolgerin von Bundesrat Christoph Blocher gewählt wird und die Wahl – trotz Druck der SVP – annimmt. Dieser Zeitpunkt gilt sozusagen als Geburtsstunde der BDP.

Geboren am 16. März 1956
Heimatort: Felsberg und Mönchaltorf
Kanton: Graubünden
Wahl zum Bundesrat: 12. Dezember 2007
Zurückgetreten: 31. Dezember 2015

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