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Als Sylvester Stallone in St. Moritz für Theo in den Rolls Royce einstieg

Als Sylvester Stallone in St. Moritz für Theo in den Rolls Royce einstieg

Still und leise ist kürzlich Theo Gstöhl in den Ruhestand getreten. Der langjährige Journalist und Fotograf der «Bündner Zeitung» blickt für TV Südostschweiz auf seine Karriere zurück. Dabei erzählt er, wie er zur Fotografie kam, welche Prominente er vor der Linse hatte, und wie er oft weggewiesen wurde.

Thomas
Kind
18.07.20 - 13:08 Uhr
Aus dem Leben

Mit 17 Jahren hielt Theo Gstöhl erstmals eine Fotokamera in der Hand. Später bildete er sich zum Pressefotografen weiter. Vor kurzem wurde der Trimmiser pensioniert. Wir haben für Euch vier Geschichten über thg.

Nummer 1: Theo sucht ein Känguru

1996 büchste in Savognin ein Känguru aus einem Zirkus aus. Theo Gstöhl durchstöberte die Gegend, folgte Angaben von Passanten und schloss sich der Wildhut an. Aber auch nach tagelanger Suche bekam er das Tier nicht vor die Linse.

Nummer 2: Theo wartet auf Sylvester Stallone

Einmal erhielt Theo Gstöhl einen Anruf, Sylvester Stallone sei in St. Moritz. Ein zwei Meter grosser Mann versuchte den mit einem Teleobjektiv auf der Lauer liegende Gstöhl vom Trottoir vor dem Hotel «Palace» zu vertreiben. Als dies nicht gelang, kam Stallone selbst aus dem Hotel. Gstöhl erklärte dem Schauspieler, dass er nur ein Bild von ihm mit dem Rolls Royce wolle. Stallone stieg in den Wagen ein, Gstöhl drückte ab und hatte sein Sujet. Die Geschichte ging danach aber auf der Autobahn Richtung Zürich noch weiter ...

Nummer 3: Viele Unfallaufnahmen

Gstöhl sah auch etliche Bilder, die ihm bis heute nicht aus dem Kopf gingen. Er versuchte stets, so zurückhaltend wie möglich zu fotografieren. Unfälle lichtete er immer ohne Opfer ab. Mit einem Fotoapparat auf einer Unfallstelle fühlte er sich immer unwohl. Zweimal sah Gstöhl auch, wie sich Leute vor seinen Augen erschossen.

Nummer 4: Ein Zugsentführer wollte mit Theo sprechen

Einmal wollte ein Mann mit Gstöhl sprechen, der einen Zug der Rhätischen Bahn entführt hatte. Der Gangster kannte Gstöhls Namen aus der Zeitung. Wie diese Geschichte ausging, seht Ihr im vierten und letzten Beitrag von TVSO.

Ganz ohne Medien geht es aber doch nicht: Theo Gstöhl bleibt der «Südostschweiz» nach seiner Pensionierung als freier Mitarbeiter erhalten.

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