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Die Mehlschwalben brauchen mehr «Flugpetrol»

Die Mehlschwalben brauchen mehr «Flugpetrol»

Tausende Mehlschwalben sind seit Ende September in Glarus Süd gestrandet: Wegen des schlechten Wetters kommen sie nicht über die Alpen. Füttern soll man die Vögel nicht. Am meisten hilft man ihnen, wenn man sie an den Hauswänden in Ruhe lässt.

Sebastian
Dürst
06.10.20 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Mehlschwalben haben es gut: Sie können – Pandemie hin oder her – den ganzen Winter in wärmeren Gefilden verbringen. Dafür reisen sie immer im Herbst aus fast ganz Europa nach Afrika. Nonstop-Flüge aus dem hohen Norden nach Afrika gibt es bei den zierlichen Tierchen aber nicht: Sie müssen regelmässig anhalten und «das Flugpetrol wieder auffüllen», wie es Roland Meier vom Glarner Natur- und Vogelschutzverein beschreibt. Die Vögel ernähren sich von Insekten, die sie sehr schnell in Fett umwandeln können. So bekommen sie genug Energie für den anstrengenden Flug.

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