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Die Glarner Prämien steigen um ein Prozent

Die Glarner Prämien steigen um ein Prozent

Erstmals seit Langem sinken die durchschnittlichen Krankenkassenprämien in der Schweiz. Doch viele Glarnerinnen und Glarner haben nichts davon.

Südostschweiz
29.09.21 - 04:30 Uhr
Aus dem Leben

Die Glarnerinnen und Glarner müssen im kommenden Jahr mehr für ihre Krankenversicherung bezahlen. Die Prämien über alle Altersklassen steigen um 1,1 Prozent. Die durchschnittliche Prämie im Kanton Glarus beträgt im kommenden Jahr 282.20 Franken. Dabei handelt es sich um die mittlere Prämie über alle Altersklassen hinweg inklusive Wahlfranchisen und Modelle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mitteilte. Im laufenden Jahr beträgt die durchschnittliche Prämie 279.20 Franken.

Am stärksten steigen die Prämien für junge Erwachsene im Alter zwischen 19 und 25 Jahren. Ihre Prämien steigen im Schnitt um 1,3 Prozent auf 239.20 Franken im Monat. Erwachsene ab 26 Jahren müssen gleich wie Kinder durchschnittlich ein Prozent mehr bezahlen. Die monatliche Durchschnittsprämie für Erwachsene liegt bei 360.40 Franken. Für Kinder werden 83.30 Franken fällig. Immerhin: Die durchschnittlichen Krankenkassenprämien sind im Glarnerland immer noch günstiger als in den meisten anderen Kantonen.

«Wichtige Krankenversicherer mussten Prämien erhöhen»

Schweizweit sinken die mittleren Prämien für alle Altersklassen gemäss Bundesamt für Gesundheit um 0,2 Prozent auf 315.30 Franken. Nur im Kanton Obwalden steigt die mittlere Prämie noch stärker als im Glarnerland. Dort müssen die Versicherten im nächsten Jahr im Schnitt 1,4 Prozent mehr bezahlen.

Thomas Christen, Leiter Kranken- und Unfallversicherung beim BAG, erklärte an der Medienkonferenz des Bundes den Anstieg der Glarner Prämien folgendermassen: «In Obwalden und Glarus haben wichtige Krankenversicherer die Prämien in den vergangenen Jahren gesenkt und mussten deshalb dieses Jahr etwas erhöhen.» (uw/sda)

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An diesen Krankenkassenpteisen sieht man ,das die CH ein Hoschpreisland ist.Vermutlich ,gibt es viele Leute, die diese Preise kaum stemmen können.

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