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Das zweite Haus darf höchstens noch ein Jahr stehen bleiben

Das zweite Haus darf höchstens noch ein Jahr stehen bleiben

Bis vor Bundesgericht führt ein Streit zwischen einem Landwirt und der Gemeinde Glarus Nord. Das Gericht urteilt: Die Gemeinde darf das Haus abreissen, in dem die Eltern des Bauern leben. Das werde sie auch, sollte der Bauer es nicht von sich aus abreissen, so die Gemeinde.

Sebastian
Dürst
26.02.20 - 04:30 Uhr
Ereignisse

Die Rechtslage lässt sich nur schwer anders interpretieren: Im Jahr 2010 hat ein Bauer in Glarus Nord die Baubewilligung für den Neubau eines Bauernhauses erhalten. Allerdings nur mit der Auflage, dass das schon bestehende Bauernhaus auf dem Gut innert fünf Jahren abgebrochen wird.

Das ist nicht geschehen, wie die Gemeinde bei einem Besuch vor Ort im Jahr 2017 feststellt. Das hat seinen Grund, wie sich bald zeigt: Im «Stöckli» leben nämlich immer noch die Eltern des Landwirts.

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