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Biden: Klimawandel eine «existenzielle Bedrohung für die Menschheit»

Biden: Klimawandel eine «existenzielle Bedrohung für die Menschheit»

US-Präsident Joe Biden hat mit drastischen Worten vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und entschlossenes Handeln gefordert.

Agentur
sda
22.10.21 - 10:12 Uhr
Politik
Der US-amerikanische Präsident Joe Biden nimmt an einem Town-Hall-Event des Senders CNN teil. Bei der Veranstaltung am Donnerstagabend hat Biden mit drastischen Worten vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und entschlossenes Handeln gefordert. Foto:…
Der US-amerikanische Präsident Joe Biden nimmt an einem Town-Hall-Event des Senders CNN teil. Bei der Veranstaltung am Donnerstagabend hat Biden mit drastischen Worten vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und entschlossenes Handeln gefordert. Foto:…
Keystone/AP/Evan Vucci

«Der Klimawandel ist die existenzielle Bedrohung für die Menschheit», sagte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer Town-Hall-Veranstaltung des Senders CNN. Er sei zuversichtlich, dass der Kongress bald einen Kompromiss zu dem von ihm vorgeschlagenen Haushalt und dem Infrastrukturpaket finden werde. Dies umfassten auch wichtige Massnahmen für den Klimaschutz, so Biden. Zudem werde er sich bei der Weltklimakonferenz in Glasgow für Fortschritte stark machen.

Auf die Frage eines Bürgers hin erklärte Biden, gegen eine geplante Massnahme seines Infrastrukturpakets zur Förderung erneuerbarer Energien in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar gebe es im Senat Widerstand. Allerdings könnte der Betrag womöglich für andere Subventionen umweltfreundlicher Technologien eingesetzt werden. Damit könne man «eine bedeutende Menge Geld sparen und in der Folge eine bedeutende Menge Energie», sagte Biden. Die Förderung solcher Technologien werde auch für viele neue Arbeitsplätze sorgen.

Biden wirbt seit Monaten für zwei zentrale Vorhaben seiner Amtszeit - ein grosses Paket für Infrastrukturinvestitionen und in Verbindung mit dem Haushalt eine grosse Ausweitung der Sozialleistungen. Die Republikaner lehnen die billionenschweren Vorschläge des Demokraten ab - und selbst einige seiner Parteifreunde sträuben sich teilweise.

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