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Schweizer müssen sich auf Etappe 4 geschlagen geben

Schweizer müssen sich auf Etappe 4 geschlagen geben

Auf Etappe 4 am Swiss Epic in Graubünden muss das Schweizer Männerteam erstmals auf seinen Sieg verzichten.

Rinaldo
Krättli
19.08.21 - 16:53 Uhr
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Spektakulär: Das Swiss Epic in Graubünden beeindruckt durch hochalpine Kulissen.
Francesco Narcisi/Swiss Epic

Das Team «Goldwurst Power-Infinity» mit den Schweizern Nicola Rohrbach und Lukas Flückiger siegen zum dritten Mal hintereinander. Für Etappe 3 (75 Kilometer, 2300 Aufstiegsmeter) mit Start in St. Moritz, den Zwischenstationen Scalettapass und Dischmatal und mit Ziel in Davos, brauchten die beiden 3:24:44 Stunden. 56 Sekunden nach ihnen kamen Hans Becking (Holland) und Francesc Guerra Carretero (Spanien) ins Ziel. In der Gesamtwertung liegen die Schweizer nun mit 6:36 Sekunden vorne.

Dem Bündner Andrin Beeli und seinem Aargauer Teamkollegen Matthias Stirnemann gelang ein starkes Rennen. Mit 3:48 Minuten Rückstand landeten die beiden auf Rang 4 (Gesamtklassement: Rang 5).

Auch bei den Frauen sind die Siegerinnen mit Ariane Lüthi (Bern) und Robyn de Groot einmal mehr die gleichen wie in den ersten beiden Etappen. In einer Zeit von 4:16:34 Stunden gewann das internationale Duo vor der Deutschen Adelheid Morath und der Österreicherin Angelika Tazreiter. (+7:08 Minuten). Im Gesamtklassement liegen sie nun 12:13 Minuten vorne.

Ariane Lüthi bleibt durch Sieg im Zielsprint ungeschlagen  Rohrbach/Flückiger verteidigen Führungstrikot als Etappenzweite

Die Etappe 4 des Swiss Epic 2021 war ein 66 Kilometer langer Tag voller Trails rund um das Singletrail Paradies Davos Klosters. Zu den Highlights des Tages gehörten die Abfahrt auf dem Selfranga Trail, der Aufstieg ins Sardascatal mit dem Blick ins Prättigau sowie die Trails rund um den Davoser See.

Das Geburtstagskind Nicola Rohrbach (Schweiz) musste sich zusammen mit seinem Partner Lukas Flückiger (Schweiz) heute das erste Mal geschlagen geben. Hans Becking (Niederlande) & Francesc Guerra Carretero (Spanien) sicherten sich den Tagessieg, wie die Verantwortlichen mitteilen. Als Zweite verteidigen sie aber das gelbe Führungstikot. Ariane Lüthi (Schweiz) & Robyn de Groot (Südafrika) bleiben weiterhin ungeschlagen und gewinnen auch die heutige vorletzte Etappe im Zielsprint.

Die Strecke führt über fünf Tage von St. Moritz nach Valposchiavo, von wo die Teilnehmerteams über den Scalettapass nach Davos fahren werden. Mit insgesamt 327 Kilometern und 11‘000 Höhenmetern werden die Zweierteams neben der notwendigen Fitness auch eine gehörige Portion an Konzentration und technischen Fähigkeiten an den Tag legen müssen, um auch im Jahr 2021 die Alpen erobern zu können.

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