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Baumann enttäuscht, Spescha glückt Premiere

Baumann enttäuscht, Spescha glückt Premiere

Am Mountainbike-Weltcup in Lenzerheide holt der Aargauer Joel Roth den dritten Platz im U23-Rennen. Die Bündner zeigen unterschiedliche Leistungen.

Rinaldo
Krättli
05.09.21 - 12:55 Uhr
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Konnte sein Potenzial nicht zeigen: Janis Baumann wird 28. im U23-Rennen in Lenzerheide.
Rinaldo Krättli

Der Aargauer Joel Roth holt am Mountainbike-Weltcup in Lenzerheide den dritten Rang im U23-Rennen. Mit dem Igiser Janis Baumann und dem Churer Janis Spescha waren auch zwei Bündner am Start.

Unterschiedlicher hätte die Gemütslage der beiden im Ziel nicht sein können. Baumann, der mit Platz 8 im Französischen Les Gets sein bisher bestes Ergebnis einfuhr und in seiner ersten U23-Saison ist, konnte seine eigenen hohen Erwartungen nicht erfüllen. Im Heimrennen am Sonntag schaute für den Igiser bloss der 28. Rang heraus. Im Ziel brach der 19-Jährige in Tränen aus. Bereits an der U23-WM vor einer Woche hatte sich Baumann mit Platz 24 enttäuscht gezeigt. Auf was die Baisse an den letzten Rennen zurückzuführen ist, kann Baumman nicht genau erklären. Die Form stimme einfach nicht. «Es ist schade, habe mich nicht gut gefühlt heute. Ich habe selber mehr erwartet von mir, deshalb bin ich nicht zufrieden. Aber auch diese Erfahrung hilft mir für die Zukunft», so Baumann direkt nach dem Rennen.

Für Janis Spescha, der sein erstes Weltcup-Rennen überhaupt in der U23-Kategorie gefahren ist, ist die Gemütslage auf der gegenüberliegenden Seite der Skala. Mit Platz 47 ist der Churer überaus zufrieden. Nicht nur weil es sein erstes Rennen auf dieser Stufe war, sondern, weil der bald 21-jährige von Platz 101 starten musste. «Es war sehr cool, aber sehr brutal, da ich von zuhinterst starten musste und es nach dem Start vor mir einen Sturz gegeben hat. Ich konnte mich dann aber auf der B-Linie nach vorne arbeiten und dann ein konstantes Rennen zeigen», freute sich Spescha. Den Heimvorteil habe er voll ausnützen können. «Gefühlt jeder Zweite rief ‘Hopp Janis’ das war genial. Dadurch habe ich meine Beine weniger gemerkt, das hat die Schmerzen überdeckt.»

Die Schweizer in den Top-30

1. Martin Vidaurre Kossmann (Chile)
2. Juri Zanotti (Italien)
3. Joel Roth (Schweiz)

7. Luke Wiedmann (Schweiz)
13. Fabio Püntener (Schweiz)
14. Luca Schätti (Schweiz)
21. Simon Walter (Schweiz)
26. Eric Lüthi (Schweiz)
28. Janis Baumann (Schweiz)

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