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Orlik kann sich am Sonntag beweisen

Orlik kann sich am Sonntag beweisen

Samuel Giger und Damian Ott: Die besten Schwinger der Saison kommen aus der Nordostschweiz. Armon Orlik könnte am Nordostschweizer Fest vom Sonntag in Mels aufzeigen, dass er zu ihnen gehört.

Agentur
sda
09.09.21 - 14:25 Uhr
Schwingen
Armon Orlik sucht seine frühere Glanzform
Armon Orlik sucht seine frühere Glanzform
KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ

Der aus beruflichen Gründen spät in die Saison gestartete Orlik trat in den letzten Wochen längst nicht so dominant auf, wie er es vor der langen pandemiebedingten Pause bis zum Eidgenössischen Fest im August 2019 in Zug getan hatte. Sein grosser verbandsinterner Rivale Samuel Giger dagegen ist heuer mit bisher sechs Kranzfestsiegen bei acht Starts überragend. Der junge St. Galler Riese Damian Ott, Gewinner auf dem Weissenstein und letzten Sonntag auch Gewinner am Schwarzsee mit einem Sieg im Schlussgang über Giger, hat sich als Nummer 2 der Nordostschweiz etabliert. Diese Position müsste Orlik mit Leistungen zuerst zurückerobern.

Der Fiderister Sandro Schlegel gilt als weiterer Bündner Hoffnungsträger am NOS. Er zeigt seine bisher beste Saison. Wegen einer leichten Oberschenkelverletzung, die er sich in dieser Woche zuzog, ist seine Teilnahme am NOS aber noch unsicher.

Mehr zu Sandro Schlegel lest ihr im morgigen Artikel in der Südostschweiz oder auf «suedostschweiz.ch».

Von den acht Gastschwingern in Mels sind der Emmentaler Matthias Aeschbacher und der Aargauer Nick Alpiger auf dem Papier am stärksten. Heimgesucht von Verletzungen und vom Coronavirus, konnte Alpiger in letzter Zeit nur das Basellandschaftliche Fest in Muttenz bestreiten. Dieses gewann er jedoch mit sechs Siegen und 59,75 Punkten. So ist das Duell zwischen Alpiger und Ott der wohl attraktivste Gang im Anschwingen am Sonntagmorgen. Giger bekommt es mit Aeschbacher zu tun, Orlik mit dem Innerschweizer Eidgenossen Mike Müllestein.

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