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Lara Heini scheitert mit Pixbo im Final

Lara Heini scheitert mit Pixbo im Final

Es hätte die frühe Krönung ihrer Karriere werden sollen. Unihockey-Torhüterin Lara Heini verpasst es mit dem schwedischen Team Pixbo aber den ersten Titel der Vereinsgeschichte zu holen.

Südostschweiz
vor 4 Monaten in
Unihockey
Mit 5:4 verlor die Mannschaft der Bündnern Lara Heini.
SSL/ SWISS UNIHOCKEY

In Schweden fand am Samstagnachmittag das Superfinale der Frauen statt. Pixbo mit der Churerin Lara Heini im Tor verliert den Unihockeyfinal der Frauen mit 5 zu 4.

Der logische Final

Mit den beiden Teams Thorengruppen aus der Stadt Umeå und Lara Heini’s Team Pixbo Wallenstam aus Mölnlycke bei Göteburg standen sich die beiden klar besten Teams der Qualifikation gegenüber, wobei die Favoritenrolle eher Thorengruppe zuzuordnen war. Heinis Team beendete die Qualifikation mit drei Punkten Rückstand auf Thorengruppe auf Rang 2. In den beiden Direktbegegnungen zog Lara Heini’s Team zudem immer den Kürzeren. Und auch in den Playoffs bekundete Pixbo etwas mehr Mühe. In den Halbfinals setzte man sich erst im letztmöglichen Entscheidungsspiel durch, während Thorengruppe mit einer Halbfinalbilanz von 3:1-Siegen in den Final einzog.

Lara Heini’s Karriere wird noch nicht gekrönt

Für Lara Heini hätte der Schwedische Meistertitel den grössten Erfolg ihrer bisherigen Unihockey-Karriere bedeutet. Gerne hätte die 26-Jährige ihr bereits eindrückliches Palmarès erweitert. Sechsmal wurde sie mit Piranha Chur schon Schweizer Meisterin. Doch eine Torhüterin im Format einer Lara Heini ist zu mehr berufen. Letztes Jahr wurde sie in Schweden zur besten Torhüterin gekürt. Im Damenunihockey gibt es wohl keine grössere Ehrung als in Schweden auf seiner Position zur Besten erklärt zu werden. Doch es ist eben noch kein Titel. Hätte sie den Titel geholt, dann würde die Überschrift ein paar Zeilen weiter oben wohl heissen: «Die derzeit beste Unihockey-Torhüterin der Welt heisst Lara Heini.» Doch ohne diesen schwedischen Meistertitel fehlt eben ein wichtiges Puzzle dazu. Einzig mit einem Weltmeistertitel in der kommenden Unihockey-WM hätte die Bezeichnung seine Berechtigung. Vielleicht ist Heini auch so die Beste, darüber können sich Experten streiten. Aber ohne diese Titel bleibt es schlicht eine Behauptung eines Chronisten.

Lara Heini spricht im Interview mit Swiss Unihockey über das Spiel, die Enttäsuchung und ihre Zukunft in Schweden:

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