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Schweizer Luxushotels sind nach Einbruch vorsichtig optimistisch

Schweizer Luxushotels sind nach Einbruch vorsichtig optimistisch

Die Hotelvereinigung Swiss Deluxe Hotels (SDH) blickt nach den jüngsten Lockerungen des Bundes vorsichtig optimistisch auf die diesjährige Sommersaison. Die Perspektiven für nationale und internationale Gäste seien deutlich besser.

Agentur
sda
25.06.21 - 08:01 Uhr
Tourismus
Nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 blickt die Hotelvereinigung Swiss Deluxe Hotels (SDH) wegen den jüngsten Lockerungen des Bundes vorsichtig optimistisch auf die diesjährige Sommersaison. Im Bild das Grand Hotel Quellenhof in Bad Ragaz. (Archivbild)
Nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 blickt die Hotelvereinigung Swiss Deluxe Hotels (SDH) wegen den jüngsten Lockerungen des Bundes vorsichtig optimistisch auf die diesjährige Sommersaison. Im Bild das Grand Hotel Quellenhof in Bad Ragaz. (Archivbild)
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Dies erklärte SDH-Präsident Michael Smithuis in eine Mitteilung vom Freitag. Die Gruppe sei nach der grössten Krise seit der Gründung der Vereinigung im Jahr 1934 nun gefordert, dieser mit Kreativität, Innovation und Durchhaltevermögen entgegenzutreten.

Im Jahr 2020 erlitten die 39 Fünf-Sterne-Hotels der SDH einen Einbruch der Übernachtungen um 42 Prozent. Der Umsatz sackte um 28 Prozent auf 1,14 Milliarden Franken ab. Dabei kamen aufgrund der internationalen Reisebeschränkungen über 6 Prozent mehr Buchungen von einheimischen Gästen, was 52 Prozent des gesamten Marktanteils entsprach.

Hingegen brachen die Gästezahlen aus Deutschland um mehr als 30 Prozent ein, aus Grossbritannien kam nicht einmal mehr die Hälfte der Gäste und die Zahl der Amerikaner sackte gar um fast 85 Prozent ab. Auch die zahlungskräftige Klientel vom Persischen Golf stürzten um fast 78 Prozent ab. Aus Asien mit Ländern wie Japan, Hongkong oder Singapur kamen 82 Prozent weniger Gäste in die Luxushotels der Gruppe.

Nun will SDH unter anderem mit der Ausgabe einer eigenen Kreditkarte, der «Swiss Deluxe Hotels Visa Prestige» die Marke stärken.

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