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Zwei neue Gesichter bei den Bergbahnen

Zwei neue Gesichter bei den Bergbahnen

Bei der Generalversammlung der Lenzerheide Bergbahnen (LBB) führten zwei neue Personen durch die Veranstaltung. Unter anderem wurde ein leichter Verlust im Geschäftsjahr 2020/2021 registriert.

Südostschweiz
25.09.21 - 13:00 Uhr
Tourismus
An der Generalversammlung wurden der neue Verwaltungsratspräsident, Felix Frei, sowie der neue CEO, Thomas Küng, vorgestellt.
Pressebild

In Anwesenheit von 234 der 400 Aktionärinnen und Aktionären wurde am Freitagabend die 16. Generalversammlung durchgeführt. Eine Zertifikatspflicht ermöglichte laut einer Medienmitteilung der Lenzerheide Bergbahnen AG die physische Veranstaltung in der Mehrzweckhalle beim Schulhaus Lenzerheide.

Auf dem Programm standen unter anderem die Begrüssung durch den neu gewählten Verwaltungsratspräsidenten, Felix Frei. Ausserdem wurde der neue CEO Thomas Küng vorgestellt, der die Geschäftsführung von Peter Engler per 1. Juni übernahm. Thomas Küng ist seit knapp 100 Tagen im Amt. «Ich durfte ein tolles Team mit sehr viel Knowhow bei der LBB AG vorfinden, das zufriedene Gäste als oberstes Ziel hat. Das hohe Tourismusverständnis gepaart mit einer guten Zusammenarbeit in unserer Destination stimmen mich positiv für die weitere Entwicklung», wird Küng in der Mitteilung zitiert. Als kommende Herausforderungen nennt er die drohende Covid-Zertifikatspflicht in Skigebieten, die geringe Verfügbarkeit von freien Personalwohnungen, die begrenzte Ressource Wasser sowie auch das Thema Nachhaltigkeit.

Leichter Verlust

Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurde laut der Mitteilung ein Verlust von knapp 54'000 Franken verbucht. Trotzdem stieg der Verkehrsertrag im Vergleich zum Vorjahr um 3.9 Prozent. Als Höhepunkt sei der Rekordsommer 2020 zu werten. Die Wintersaison 2020/2021 sei in Bezug auf Covid-19 von Unsicherheit geprägt gewesen. Dennoch sorgten das gute Wetter, der viele Naturschnee und die hohe Anzahl an Schweizer Gästen in der Ferienregion Lenzerheide am Ende für ein solides Saisonfazit.

Ebenfalls standen der Antrieb des digitalen Angebots sowie ein Wechsel im Verwaltungsrat auf der Traktandenliste. (nua)

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